Der Labrador Retriever gehört weltweit zu den beliebtesten Hunderassen. Die freundliche Art, hohe Lernfähigkeit und Familienfreundlichkeit machen ihn zu einem idealen Begleithund. Neben seinem Charakter interessiert viele Menschen vor allem eine Frage: Welche Farben gibt es beim Labrador?
Offiziell gibt es beim Labrador Retriever nur drei anerkannte Fellfarben. Dennoch kursieren im Internet auch andere Farbvarianten, die häufig für Verwirrung sorgen. In diesem Überblick werden die wichtigsten Labrador-Farben erklärt.
1. Schwarzer Labrador
Der schwarze Labrador gilt als die ursprünglichste und lange Zeit auch häufigste Farbvariante. Frühe Züchtungen brachten fast ausschließlich schwarze Hunde hervor.
Typische Merkmale:
- tiefschwarzes, glänzendes Fell
- dunkle Augen
- schwarze Nase
Schwarze Labradore wurden traditionell häufig als Jagd- und Arbeitshunde eingesetzt, weil ihr Fell im Gelände weniger auffällt. (FRESSNAPF)
2. Gelber Labrador
Der gelbe Labrador ist ebenfalls sehr verbreitet und kann viele unterschiedliche Farbschattierungen haben.
Mögliche Farbnuancen sind zum Beispiel:
- sehr helles Creme
- klassisches Gelb
- Goldgelb
- dunkles Fuchsrot (Fox Red)
Alle diese Varianten gelten offiziell einfach als „gelb“, auch wenn sie optisch stark variieren können. (ZooRoyal)
3. Schokoladenbrauner Labrador
Der braune Labrador, auch Chocolate Labrador genannt, besitzt ein warmes braunes Fell. Diese Variante wurde später als die anderen Farben in der Zucht anerkannt.
Merkmale:
- schokoladenbraunes Fell
- meist braune oder haselnussfarbene Augen
- braune Nase
Braune Labradore sind besonders wegen ihres auffälligen Fells beliebt, kommen aber etwas seltener vor als schwarze oder gelbe Hunde. (ZooRoyal)
Nicht offiziell anerkannte Farben
Neben den drei Standardfarben werden manchmal weitere Varianten angeboten, zum Beispiel:
- Silber (Silver Labrador)
- Charcoal (dunkelgrau)
- Champagner
Diese Farben sind bei vielen Zuchtverbänden nicht offiziell anerkannt und entstehen meist durch genetische Verdünnung oder Einkreuzungen anderer Hunderassen. (FRESSNAPF)
Warum gibt es nur drei Labrador-Farben?
Die Fellfarbe des Labradors wird durch bestimmte Gene bestimmt. Dabei gilt:
- Schwarz ist genetisch dominant
- Gelb und Braun sind rezessive Farbvarianten
Durch unterschiedliche Genkombinationen können in einem Wurf sogar mehrere Farben gleichzeitig auftreten. (Vom Labrador Retriever)
Fazit
Der Labrador Retriever kommt offiziell in drei Fellfarben vor:
- Schwarz
- Gelb
- Schokoladenbraun
Alle anderen Varianten gelten meist als Zuchtvarianten oder sind nicht offiziell anerkannt. Unabhängig von der Fellfarbe bleibt der Labrador jedoch ein freundlicher, intelligenter und vielseitiger Familienhund.
